ueber_mich
Tiere

Wenn man mit Tieren lebt, dann will man auch eine schöne gemeinsame Zeit verbringen. Dafür ist es ganz wichtig, dass wir über die Bedürfnisse unserer Vierbeiner informiert sind. Wie wird ein Tier artgerecht beschäftigt und wie kann man ein optimales Zusammenleben von Mensch und Tier gewährleisten?

Hunde

Der Hund wird gerne als „bester Freund des Menschen“ tituliert, und dies wird leider manchmal falsch verstanden. Vor allem dann, wenn Hunde „vermenschlicht“ werden. Ein Extrembeispiel ist es, wenn Hunde wie kleine Zweibeiner behandelt werden (als Kind- oder Partnerersatz) aber auch wenn sie deren Besitzer z.B. den ganzen Tag über – Tag ein Tag aus  - begleiten (ins Büro, in die Shoppingcity, zum Kindergeburtstag, zum Radfahren, etc.).
Das können unsere Hunde über kurz oder lang nicht verkraften. Sie werden krank oder auch verhaltensauffällig, denn sie sind durch den falschen Umgang gänzlich überfordert und/oder die artgerechte Beschäftigung fehlt.

Wir Menschen müssen uns mit dem Verhalten von Hunden beschäftigen, um deren Bedürfnisse verstehen zu können. Ich bin 100%ig vom gewaltfreien und positiven Umgang mit Hunden überzeugt und möchte Ihnen meine Erfahrung als Verhaltenstherapeutin und Hundetrainerin weitergeben. Durch die Symbiose meiner Ausbildungen (Tierärztin, Chiropraktikerin und Hundetrainerin) und meinen ganzheitlichen Ansatz  kann ich Hunden und deren Besitzern helfen, die u.a. aufgrund von gesundheitlichen Problemen (z.B. Schilddrüsenerkrankungen) mit Verhaltensauffälligkeiten im Alltag Schwierigkeiten haben. Denn zuerst müssen die Grundursachen erforscht und behandelt werden, um überhaupt mit einem Verhaltenstraining beginnen zu können.

Ich versuche zunächst eine ausführliche Anamnese zu erstellen (dafür bekommt jeder Hundebesitzer einen umfassenden Fragebogen), eine gründliche klinische Untersuchung durchzuführen, um dann gemeinsam mit dem Besitzer einen Maßnahmenplan auszuarbeiten.
Da es sich in der Regel um sehr individuelle Probleme handelt, ist das Vereinbaren von eigenen Terminen oder Einzelstunden unbedingt notwendig. Der Besitzer erhält Auskunft über realistische Möglichkeiten des Trainings und erste Tipps für die Umsetzung. Der eigentliche „Trainer“ des Hundes ist und bleibt der Besitzer selbst, das heißt eine Verhaltensänderung des Tieres ist nur dann möglich, wenn der Besitzer meine Anweisungen  bestmöglich ausführt. Dafür sind in erster Linie ernsthaftes Interesse, Zeit, Geduld, wohlwollende Konsequenz und nicht so sehr das häufige Absolvieren von Einzelstunden notwendig. Diese gemeinsamen Übungsstunden ermöglichen eine Kontrolle der Fortschritte und das Vermeiden von Fehlern.
Ich arbeite seit mehreren Jahren auch im Team des HUNDE-FORUM und kann Ihnen die Teilnahme an den diversen Kursen sehr empfehlen.  Wir arbeiten nur in Kleingruppen, d.h. max. 3 Hunde pro Trainer, im Nasenkurs sogar nur 2 Hunde pro Trainer, und versuchen immer auf den individuellen Leistungsstand einzugehen. Es werden Kurse für Welpen, Anfänger und Fortgeschrittene (Nasenarbeit, Clickertraining, etc.) angeboten und oberstes Ziel ist es, modernes Fachwissen über Hundeverhalten und positive Hundeerziehung zu verbreiten, sodass Hundehalter ihre Hunde besser verstehen lernen, und daraus eine harmonische Beziehung entsteht, die auf Respekt und Verständnis beruht.

Lesen Sie auf der Homepage vom Hunde-forum mehr über die angebotenen Kurse, Veranstaltungen, empfehlenswerte Hundebücher usw.

Katzen

Katzen sind faszinierende Geschöpfe, eigenwillig, anschmiegsam, elegant und manchmal auch kratzbürstig. Gerade diese vielen Gesichter einer Katze machen sie für uns Menschen so reizvoll und spannend.
 Für ein harmonisches Zusammenleben  mit Katzen müssen wir ausgehend von der Natur der Samtpfoten Rückschlüsse auf ihre Haltung als Heimtier ziehen. Wie sehen ihre Bedürfnisse aus, die optimale Ernährung, das Verhalten, ihr Seelenleben aus?

Nicht selten gibt es Probleme im Zusammenleben - vor allem mit  Wohnungskatzen.  Diese sind teilweise völlig unterfordert in der reizarmen Umgebung, speziell wenn sie auch noch alleine gehalten werden. Die Palette der Verhaltensauffälligkeiten reicht von plötzlicher Unsauberkeit, über Schreianfälle zu Aggressivität, die auch gegen die Besitzer gezeigt werden kann. Soweit sollte es eigentlich gar nicht kommen, wenn man sich mit den Bedürfnissen, den Verhaltensweisen und der Körpersprache der Tiger auseinandersetzt. Katzen wollen – nein sie müssen -  sinnvoll beschäftigt werden, und ihren natürlichen Bewegungsdrang und Jagdtrieb ausleben können.
Lesen Sie bei aktuellen Themen mehr unter Aktuelles...

Kaninchen & Co

Die kleinen Heimtiere (Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster und Co.) steigen auf der Beliebtheitsskala der ÖsterreicherInnen immer weiter nach oben. Vor allem wenn Kinder im Haushalt leben, fällt die Wahl oft auf ein „kleines“ Tier. Nicht selten werden diese angeschafft, weil sie als anspruchslos und pflegeleicht gelten. Dieser Glaube führt leider immer häufiger zu schweren Haltungsfehlern.
Als soziale und gesellige Tiere sollten diese Tiere (exkl. Hamster) mindestens zu zweit (Tierschutzgesetz) gehalten werden, wobei eine spätere Vergesellschaftung mit anderen Tieren oft schwierig sein kann, und viel Zeit und Geduld in Anspruch nimmt. Prinzipiell sind alle diese kleinen Heimtiere Fluchttiere, die sich nur ungern anfassen oder hochheben lassen, denn in der freien Natur würde dies nur bei einem Angriff durch einen Beutefänger passieren. Deshalb ist  auch bei Kaninchen und Co. nur sehr schwer erkennbar, wenn sie sich nicht wohl fühlen oder gar krank sind, denn damit wären sie in der Wildbahn eine leichte Beute. Umso wichtiger ist es daher dass wir über deren Verhaltensweisen und Bedürfnisse gut informiert sind und dass sie sehr behutsam an sämtliche Manipulationen gewöhnt werden.
Außerdem sind die kleinen Nager sehr bewegungsfreudig, weshalb sie ein großes, abwechslungsreich gestaltetes Gehege (Käfig) mit viel Material zum Nagen, Buddeln und Verstecken benötigen.

Es ist ein absolutes Muss permanent viel frisches Heu  und frisches Wasser anzubieten, denn nur durch das Heu werden die ständig nachwachsenden Zähne optimal abgerieben.  Nicht selten gibt es bei Mangel an Knabbermöglichkeiten und fehlendem Heu Fehlstellungen der Zähne.

Lesen Sie bei aktuellen Themen mehr unter Aktuelles...

Erfahrungsberichte
Philosophie
Kontakt
Ernährung
Chiropraktik
Aktuelles
Leistungen
Links
Tiere
tierisch-gsund.at